Mönchengladbach: Machtkampf spitzt sich zu

 

Bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat sich fünf Tage vor der Jahreshauptversammlung der Ton der von Stefan Effenberg angeführten Opposition verschärft. “Wer Unsummen für eine Verleumdungskampagne ausgibt, der bangt vor allem um seine Macht, anstatt sich unaufgeregt dem klaren Votum der Mitglieder zu stellen”, sagte Martin Schmuck, der am kommenden Sonntag mit der “Initiative Borussia” die Vereinsführung um Präsident Rolf Königs stürzen will.


Die Initiative monierte besonders die Produktion einer Sonderausgabe der Stadionzeitung, in der Effenberg und seine Mitstreiter scharf kritisiert wurden. Viele Mitglieder würden das als Veruntreuung von Vereinsgeldern ansehen, hieß es in einer Mitteilung. Das Heft war am Wochenende an alle Borussia-Mitglieder verschickt worden. Auch Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof wurde scharf angegangen. “Bonhof sollte sich schämen, seinem ehemaligen Mitspieler Berti Vogts vor einem Millionenpublikum von hinten in die Beine zu grätschen”, hieß es in der Mitteilung. Bonhof teilte in der ARD mit, dass sich Vogts von der Initiative gelöst habe. Er habe mit dem ehemaligen Bundestrainer jedoch “überhaupt nicht geredet”.
Die Initiative Borussia mit ihrem Frontmann Effenberg benötigt am Sonntag in der Mitgliederversammlung eine Zweidrittelmehrheit, um die aktuelle Vereinsführung zu stürzen. Der Ex-Nationalspieler soll neuer Sportdirektor werden. Auch der frühere Trainer Horst Köppel soll in der neuen Vereinsspitze den Posten des Präsidenten übernehmen.

 

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