Meyer-Absage: Wolfsburg kann Littbarski nicht entlassen

 

Pierre Littbarski bleibt vorerst Trainer des VfL Wolfsburg – oder besser: er muss bleiben. Denn eigentlich war seine Entlassung nach der bitteren 1:2-Heimschlappe gegen Nürnberg beschlossene Sache. Doch Hans Meyer, den der VW-Klub gerne als Retter engagiert hätte, möchte nicht. So wird “Litti” auch am Sonntag beim Spiel in Stuttgart auf der Bank sitzen.


Meyer widersprach allen Gerüchten um seine Person. Er habe kein Interesse an einem Trainerjob, ließ er verlauten. “Ich übernehme auch nicht den FC Bayern oder Barcelona”, sagte der 68-Jährige, der in der Vergangenheit schon häufiger als Feuerwehrmann Vereine vor dem Abstieg gerettet hatte. Die Wolfsburger liegen nach der Niederlage auf einem Abstiegsplatz. Die Bosse des Mutterkonzern Volkswagen, die so gerne mit dem VfL dauerhaft in der Champions League spielen würden, sehen die Lage als prekär an.
Littbarski versucht sich trotz der kritischen Situation nichts anzumerken lassen und zieht seine Arbeit weiter durch. Er leitete eine Regenerationseinheit am Sonntag, erstellte die Trainingspläne für diese Woche und besuchte ein Treffen mit Fanclubs. Manager Dieter Hoeneß scheut sich noch, nach Steve McClaren kurze Zeit später den nächsten Trainer zu feuern. Mit Littbarski und einer härteren Hand sollte es besser werden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. In fünf Spielen unter dem Weltmeister von 1990 errang der VfL nur einen Sieg. Sollten die Niedersachsen in Stuttgart verlieren, ist der frühere Köln-Profi kaum noch zu halten.

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