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Petit: Neuer Mannschaftskapitän sieht perfekte Voraussetzungen beim 1. FC Köln

Während die Medien eine Krise innerhalb des 1. FC Kölns heraufbeschwören, nachdem Trainer Zvonimir Soldo den Spieler Milivoje Novakovic als Kapitän absetzte, sieht der neue Spielführer Petit die Lage des 1. FC Kölns alles andere als kritisch. Der Verein habe eine “sehr gute Mannschaft”, ein “hervorragendes Trainerteam”, eine gute Klubstruktur und die besten Fans der Bundesliga. Damit seien die Voraussetzungen nahezu perfekt, dass der 1. FC Köln die gesetzten Ziele erreichen kann. Jetzt liegt es an den Spielern, sich voll für ihren Klub einzusetzen. Nach seiner Ernennung zum Teamkapitän hat sich für Petit, der im Sommer 2008 nach Köln kam, im Grunde nichts geändert. Er spreche mit seinen Mitspielern genauso wie vorher.

Marvin Matip: Unzufriedener Spieler will den Verein im Winter verlassen

Neuer Verein, neues Glück – darauf hofft scheinbar nicht nur Bayern-Stürmer Luca Toni. Auch Marvin Matip vom 1. FC Köln ist unzufrieden mit seiner Situation und ist auf der Suche nach einem neuen Verein. In Köln kam er bisher nur vier Mal kurz zum Einsatz, allerdings kamen in dieser Saison nur magere 38 Minuten auf dem Spielfeld zusammen. Das genügt dem Abwehrspieler, der gerne regelmäßig spielen möchte, absolut nicht. Viel Hoffnung auf eine Veränderung hat der 24-Jährige nicht, weshalb er sich jetzt nach einer neuen Perspektive umschaut. Sein Vertrag beim 1. FC Köln läuft bis Juni 2011, doch schon im Winter will Matip wechseln – wenn er mit einem interessierten Verein einig wird.

Zvonimir Soldo: Das Vertrauen ist zerstört

Der 1. FC Köln steht in dieser Saison nicht gerade gut da in der Bundesliga: Rang 15 in der Tabelle, kurz vor dem Abstieg. Doch viel schwerer als die schlechte Platzierung wiegt die Krise innerhalb der Mannschaft. Nach dem verlorenen Spiel gegen Hoffenheim am vergangenen Samstag kam es zu einer folgenreichen Auseinandersetzung zwischen Trainer und Spielern. Dabei wurden gegenseitige Vorwürfe ausgetauscht und viel Kritik geübt. Das Schlimmste für Trainer Zvonimmir Soldo ist allerdings nicht, dass manche Spieler Kritik an seinen Trainingsmethoden geäußert haben, sondern dass Inhalte des internen Vereinsgespräches an die Öffentlichkeit gelangten und auch prompt in allen Nachrichten zu lesen waren.

1.FC Köln: Die Stimmung im Team ist zum Zerreißen gespannt

Beim 1. FC Köln kriselt es gewaltig. Nach der 0:4-Niederlage gegen 1899 Hoffenheim erreichte die angespannte Stimmung im Team ihren vorläufigen Höhepunkt. Im Anschluss an das Spiel soll es zum Eklat zwischen Trainer und Spieler gekommen sein, bei dem Coach Zvonimir Soldo heftig kritisiert wurde. Der forderte von seinen Spielern eine Erklärung für die schwache Vorstellung der Mannschaft. Doch statt einer Anwort wurde er selbst für seine Trainingsmethoden angegriffen. Soldo bereite das Team zu defensiv auf die Spiele vor, es fehle der Mannschaft an der Technik im Spiel nach vorne. Außerdem hätte der Coach nach Ansicht einiger Spieler den Kapitän Milijove Novakovic und Miso Brecko nicht aufstellen sollen.

1. FC Köln will dänischen Nationalspieler

Lukas Podolski, für den es bisher beim 1. FC Köln nicht recht erfolgreich läuft, könnte bald Unterstützung auf dem Platz bekommen. Der Verein beobachtete beim Freundschaftsspiel zwischen Dänemark und den USA den dänischen Nationalspieler Johan Absalonsen. Dessen Vertrag läuft am Jahresende aus, weshalb er ohne Ablöse für den 1. FC Köln zu haben wäre. Probleme könnte es nur noch mit den anderen Bundesligavereinen geben, die ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen haben. Auch Werder Bremen, Mönchengladbach und der Hamburger SV sollen Interesse an dem jungen Spieler haben.

1. FC Köln: Geißböcke wollen Unterstützung im Mittelfeld

Schon im Sommer suchter der 1. FC Köln dringend Unterstützung, doch keiner der Wechsel-Favoriten des Vereins kam nach Köln. Jetzt hofft die Vereinsspitze auf mehr Erfolg in der Wintertransferperiode. Geld für mögliche Transfers wäre vorhanden, da die Mittel im Sommer nicht voll ausgeschöpft wurden. Der Klub fällt in dieser Saison vor allem dadurch auf, dass die Mannschaft eben sehr unauffällig spielt. Deshalb bräuchte das Team jetzt Spieler, die “Dampf auf dem Platz machen”, so Manager Michael Meier. Trainer Zvonimir Soldo weiß auch genau, an welcher Stelle es beim 1. FC Köln hapert: im Mittelfeld. Dort hat die Mannschaft in ihren Spielen immer eine hohe Quote an Ballverlusten, was wiederum den Angriff auf das gegnerische Tor verhindert.

1. FC Köln: Noch eine Niederlage und Trainer Zvonimir Soldo muss gehen

In letzter Zeit geraten immer mehr Trainer der deutschen Bundesliga-Vereine in die Schlagzeilen. Seit Wochen wird darüber spekuliert, wann VfB Stuttgart-Trainer Markus Babbel seinen Platz räumen muss, weil sein Verein eine Niederlage nach der anderen einstecken musste. Der VfL Bochum hat nach Monaten mit Heiko Herrlich endlich einen neuen Trainer gefunden und Ex-Hertha BSC-Coach Lucien Favre verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber beim Berliner Arbeitsgericht auf Wiedereinstellung. Jetzt ist erneut ein Trainer im Visier der Medien: Angeblich muss Zvonimir Soldo, Trainer des 1. FC Kölns, seinen Posten abgeben, wenn seine Mannschaft am nächsten Spieltag gegen Berlin verlieren sollte.

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