Autor Archiv für Richard Anders - Experte Bundesliga

Mladen Petric: Er will seinen Vertrag beim HSV vorzeitig verlängern

Der Stürmer Mladen Petric kann wegen eines Sehnenrisses bereits seit Wochen nicht mehr für den Hamburger SV spielen. Doch er tut momentan alles, um in der Rückrunde wieder mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Platz zu stehen. Jeden Tag absolviert der Kroate im Stadion ein spezielles Reha-Training, das ihn bald wieder fit machen soll. Petric fühlt sich wohl beim HSV, umso schwerer ist es für ihn, momentan nur von der Tribüne aus zusehen zu können, wenn sein Verein spielt. Der Spieler sieht sich auch in Zukunft beim Hamburger SV. Deshalb möchte er seinen Vertrag so bald wie möglich verlängern. Bereits seit Monaten verhandelt er darüber mit der Vereinsführung, konnte sich allerdings noch nicht mit den Verantwortlichen einigen.

Uli Hoeneß: “Der zweite Platz ist eine Katastrophe”

Nicht nur Spieler des FC Bayern München haben scheinbar das Bedürfnis, ihrem Unmut in der Öffentlichkeit Luft zu machen. Auch Manager Uli Hoeneß tat in einem Zeitungsinterview jetzt seine Meinung kund. Dabei lässt sich vor allem eines feststellen: Für den Bayern-Vorstand zählt vor allem die finanzielle Situation seines Vereins. “Teil seiner Philosophie” ist es, jederzeit nach Belieben die teuersten Spieler einzukaufen und mit deren Hilfe die Millionenprämien der internationalen Turniere abzustauben. An das Konzept eines langfristig erfolgreichen Spielsystems glaubt Hoeneß allerdings nicht mehr. Auf das Beispiel des FC Barcelona, die mit ihrer Spielphilosophie bereits lange erfolgreich sind, kontert der Bayern-Manager lediglich mit den Schulden des spanischen Vereins. Dass die aber nichts mit der spielerischen Leistung zu tun haben, bleibt außen vor.

David Jarolim: Er will den HSV nie verlassen

Der Mittelfeldspieler David Jarolim fühlt sich rundum wohl beim Hamburger SV. Seit 2003 spielt er beim HSV und kann sich vorstellen, dort auch seine Karriere als Fußballer zu beenden. Obwohl er sich früher durchaus mit dem Gedanken auseinandersetzte, auch mal im Ausland zu spielen, kommt ein Wechsel inzwischen für den 30-Jährigen nicht mehr in Frage. Zu einem anderen Bundesligaverein wäre Jarolim nie gegangen, allerdings hat er vor einigen Jahren noch davon geträumt, in Spanien zu spielen. Doch dieser Wunsch ist Vergangenheit. Der Spieler ist mit seiner Situation beim HSV zufrieden und will den Klub auf keinen Fall verlassen.

Louis van Gaal: Die Öffentlichkeit entscheidet, wann er gehen muss

Bayern-Manager Uli Hoeneß äußerte sich über die Krise beim FC Bayern München und erhöht damit auch den Druck auf Trainer Louis van Gaal. Nach der bisher eher wenig erfolgreichen Saison steht der Verein unter immer größerem Druck. Doch glaubt man Uli Hoeneß, entscheidet nicht der Vereinsvorstand, wann der Coach gehen muss, sondern die Öffentlichkeit. Medien und Fans verlangen Siege vom FC Bayern München. Werden die nicht geliefert, wird die Forderung nach einer Entlassung des Trainers laut. Danach würde sich die Klubspitze richten. Ein Ultimatum will Hoeneß dem Niederländer van Gaal allerdings nicht stecken. Einen Zeitbonus räumt er dem Trainer aber nicht mehr ein.

Michael Rensing will den FC Bayern München verlassen

Die Unzufriedenheit der Spieler beim FC Bayern München zieht weitere Kreise: Jetzt hat sich Torhüter Michael Rensing dazu entschlossen, den Verein zu verlassen. Die immer wiederkehrenden Spekulationen darüber, dass der Klub einen neuen Keeper sucht und dabei Manuel Neuer vom FC Schalke 04 im Blick hat, führten zu Rensings Entscheidung. Die Rückennummer Eins sagt schon lange nichts mehr über seinen Stand im Team aus. Für ihn mache es keinen Sinn mehr, bei Bayern zu bleiben, wenn er dort keine Chance für sein Weiterkommen sieht. Der 25-Jährige bereut es sogar, nicht schon nach dem Weggang von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann den Verein verlassen zu haben. Er bekam zu spüren, dass Fehler beim FC Bayern München nicht verziehen werden.

BVB: Wer ersetzt den verletzten Dédé?

Der Linksverteidiger von Borussia Dortmund hat in diesem Jahr einfach kein Glück, was seine Laufbahn als Fußballer angeht. Schon in der Saisonvorbereitung verletzte sich Dédé schwer: Er brach sich den Unterkiefer und musste operiert werden. Vor kurzem holte er sich im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC bei einem Zusammenstoß eine Gehirnerschütterung, musste die Nacht nach dem Spiel im Krankenhaus verbringen. Doch jetzt kommt es noch schlimmer für den 31-Jährigen. Bei der Partie gegen Werder Bremen am vergangenen Sonntag verletzte sich Dédé am Meniskus im rechten Knie und riss sich das Innenband.

Felix Magath: Jetzt bekommt sein Verein richtig Ärger

Über die spielerische Leistung seiner Mannschaft kann sich Schalke-Trainer Felix Magath nicht beschweren: Nach zwölf Spieltagen liegt der FC Schalke 04 auf Rang vier der Tabelle und träumt bereits vom Meistertitel. Nur vier Punkte trennen das Team von der Tabellenspitze, den Erzrivalen FC Bayern München hat Felix Magath mit seiner Mannschaft längst überholt. Doch den Verein plagen große finazielle Probleme: Ein Schuldenberg von mehr als 130 Millionen Euro muss abgebaut werden, Schalke muss ein Nachlizensierungsverfahren durchlaufen. Jetzt ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft im Fall FC Schalke 04.

Philipp Lahm Skandal: Für den Verein ist die Angelegenheit erledigt

Mit seiner öffentlichen Kritik am FC Bayern München zog sich Philipp Lahm nicht nur die Wut von Bayern-Vorstand Uli Hoeneß zu, sondern löste eine gewaltige Diskussion um den seinen Verein aus. Jetzt erklärte der Klub allerdings, dass der Streit in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Vorstand und Spieler begelegt wurde. Lahm akzeptierte die Geldstrafe, die ihm für sein vereinsschädigendes Fehlverhalten aufgebrummt wurde. Damit ist die Angelegenheit für den FC Bayern scheinbar erledigt. Die Diskussion in der Öffentlichkeit wird allerdings nicht so schnell wieder abebben.

Louis van Gaal: In sechs Wochen muss er gehen

Jürgen Klinsmann musste gehen, weil er den FC Bayern München nicht oft genug zum Sieg führte. Seinem Nachfogler Louis van Gaal droht jetzt das gleiche Schicksal, denn auch seine Bilanz als Bayern-Trainer sieht nach dem 12. Spieltag alles andere als rosig aus. Nach dem Unentschieden gegen den FC Schalke 04 rutschte der deutsche Rekordmeister auf Platz acht der Tabelle – nicht gerade die Position, auf der der Vereinsvorstand den Klub sehen will. Auch in der Champions League droht dem FC Bayern bereits in der Gruppenphase das Aus. Nur zwei Siege und ganz viel Glück könnten ein Weiterkommen sichern. Jetzt hat Louis van Gaal noch bis Weihnachten Zeit, um den Verein nach oben zu bringen – sonst muss er gehen.

Karl-Heinz Rummenigge: Philipp Lahm wird eine empfindliche Geldstrafe bekommen

Es sind unruhige Wochen beim FC Bayern. Seit dem 1:1 gestern und dem Interview von Führungsspieler Philipp Lahm kochte es in München. Heute gab es dann die erwartete Rekordgeldstrafe für den Nationalspieler. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: “Es gibt zwei wichtige Regeln beim FC Bayern München. Die Erste: Es dürfen keine Interviews ohne Absprache mit dem Verein gegeben werden. Die zweite Regel lautet: Es dürfen keine Internas oder Kritiken gegen Trainer, oder Verein öffentlich geäußert werden. Diese beiden Regeln sind von Philipp Lahm empfindlich verletzt worden und es wird ihn hier eine hohe (mindestens 5-stellig) Geldstrafe treffen. Auch das Verhalten von Luca Toni ist so nicht korrekt gewesen und auch er wird eine Geldstrafe bekommen. Luca hat aber zumindestens die Ehre gehabt, sich beim Team und dem Verein zu entschuldigen.”