Autor Archiv für Henning Hock - Experte Bundesliga

Theo Zwanziger Aufruf: Fußball ist nicht alles!

Es war der wohl wichtigste Satz der Trauerfeier für den verstorbenen DFB-Torhüter Robert Enke: Mehrfach betonte DFB-Präsident Theo Zwanziger, dass Fußball nicht alles im Leben sein darf. Es sei wichtig, den Menschen in seiner gesamten Vielfalt, mit seinen Stärken, aber auch seinen Schwächen zu sehen. Zwanziger appelierte damit auch an alle Eltern, die ihre kleinen Fußballer bereits in der Nationalmannschaft sehen. Gleichzeitig forderte er, das “Kartell der Tabuisierer und Verschweiger” zu brechen. Damit spielte Zwanziger darauf an, dass Robert Enke jahrelang unter Depressionen litt, die er aber immer vor der Öffentlichkeit geheim hielt. Enke wollte seine Schwäche nicht zugeben, doch letztendlich konnte er auch nicht mehr damit leben.

BVB: Andrés d’Alessandro will unbedingt in Dortmund spielen

Es klingt schon seltsam, was derzeit zwischen Bundesligist Borussia Dortmund und dem Spieler Andrés d’Alessandro abgeht. Der Spieler des brasilianischen Vereins SC Internacional behauptete in einem Radiointerview, er stehe in engem Kontakt mit Vertretern des BVB. Scheinbar will der 18-jährige Argentinier unbedingt in Deutschland spielen. Auch sein Berater verkündete, dass der junge Fußballer auf der Suche nach einem europäischen Verein sei, der ihn haben möchte. Doch nicht nur Borussia Dortmund sei hinter ihm her, auch klubs aus Saudi Arabien und Tottenham haben angeblich ein Auge auf d’Alessandro geworfen. Will der Spieler mit diesen Gerüchten etwa aller Welt zeigen, wie begehrt er ist, um so das Interesse der Vereine zu wecken?

Luca Toni: Ersetzt er unzufriedenen Mailand-Stürmer?

Luca Toni will weg vom FC Bayern München. Das machte er in den letzten Monaten immer wieder klar. Die Vereinsführung stellte zwar klar, dass in der Winterpause kein Stürmer abgegeben werde. Doch Luca Toni tut alles, um sich beim FC Bayern unbeliebt zu machen. Erst sorgte er mit seiner unerlaubten Stadionflucht für Aufregung, jetzt mit seiner Entschuldigung für dieses Fehlverhalten. In dieser öffentlichen Entschuldigung machte er nämlich auch klar, dass das Verhältnis zwischen ihm und Trainer Louis van Gaal nicht gerade das Beste ist. Das “Unverständnis” des niederlandischen Coachs und Monate der “Zermürbung”, in denen Toni nicht zum Einsatz kam, hätten zu der Überreaktion geführt. Aufgrund dieser Vorfälle wurde bereits spekuliert, dass der 32-Jährige seinen Rauswurf absichtlich provoziere, um den Verein wechseln zu können.

Hannover 96: Nie wieder eine Nummer Eins

Nicht nur die Erinnerung an einen herausragenden Spieler und guten Freund wird bei Hannover 96 von Robert Enke zurückbleiben. Auch seine Rückennummer, die Eins, wird bei dem niedersächsischen Verein nicht mehr vergeben werden. So wollen Mannschaft und Klubspitze das Gedenken an ihren geschätzten Teamkollegen bewahren. Nach dem unerwarteten Selbstmord des Torhüters herrscht in Hannover immer noch große Erschütterung über den schmerzlichen Verlust. Noch ist die Mannschaft nicht zum Alltag zurückgekehrt. Erst ab Montag werden die Spieler wieder gemeinsam trainieren. Ob sie allerdings am 21. November gegen den FC Schalke 04 spielen werden, ist noch fraglich. Zuerst müssen alle den Verlust ihres Kollegen verkraften, bevor sich das Team wieder auf ein Spiel konzentrieren kann.

1. FC Köln: Geißböcke wollen Unterstützung im Mittelfeld

Schon im Sommer suchter der 1. FC Köln dringend Unterstützung, doch keiner der Wechsel-Favoriten des Vereins kam nach Köln. Jetzt hofft die Vereinsspitze auf mehr Erfolg in der Wintertransferperiode. Geld für mögliche Transfers wäre vorhanden, da die Mittel im Sommer nicht voll ausgeschöpft wurden. Der Klub fällt in dieser Saison vor allem dadurch auf, dass die Mannschaft eben sehr unauffällig spielt. Deshalb bräuchte das Team jetzt Spieler, die “Dampf auf dem Platz machen”, so Manager Michael Meier. Trainer Zvonimir Soldo weiß auch genau, an welcher Stelle es beim 1. FC Köln hapert: im Mittelfeld. Dort hat die Mannschaft in ihren Spielen immer eine hohe Quote an Ballverlusten, was wiederum den Angriff auf das gegnerische Tor verhindert.

Nach Enkes Tod: Jogis Jungs werden nicht spielen

DFB-Präsident Theo Zwanziger hat das Testländerspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Chile abgesagt. Das wurde einstimmig von der Mannschaft und Bundestrainer Joachim Löw beschlossen. Das gegnerische Team zeigte Verständnis für diese Entscheidung. Das Trainingslager der DFB-Elf wurde vorerst unterbrochen, das Spiel gegen die Elfenbeinküste am kommenden Mittwoch wird allerdings stattfinden. Tiefe Trauer über den Verlust des geschätzten Spielers und Mannschaftskollegen Robert Enke bestimmte die Atmosphäre der Pressekonferenz. Das Team fühle sich nicht in der Lage, am Samstag zu spielen, denn man habe einen Freund und wunderbaren Menschen verloren.

FC Barcelona gedenkt ehemaligem Spieler Robert Enke

Der FC Barcelona hat vor seinem gestrigen Pokalspiel eine Schweigeminute eingelegt, um dem gestern Abend verstorbenen Torhüter Robert Enke zu gedenken. Von 2002 bis 2004 stand der 32-Jährige für den spanischen Verein im Tor, bevor er zum deutschen Bundesligisten Hannover 96 wechselte, wo er bis zuletzt spielte. Obwohl seit seiner Zeit bei Barca bereits einige Jahre vergangen sind, behält man Robert Enke auch dort in guter Erinnerung. Er habe immer ein fantastisches Verhalten gezeigt, so Sportdirektor Txiki Begiristain. Doch vor allem für den deutschen Fußball sei Enkes Tod ein schwerer Schicksalsschlag.

Hannover 96 ist fassungslos und voller Trauer

Es ist die Schreckensnachricht des Abends. Nationaltorhüter Robert Enke hat sich das Leben genommen. Die Frage nach dem Warum ist allgegenwärtig und es macht alle Fussballfans schier fassungslos. Warum warf sich Robert Enke vor den Zug? Zur aktuellen Stunde ist noch nichts näheres bekannt, fest steht wohl nur, dass Enke wohl Selbstmordgedanken hatte. Der Nationaltorwart war erst am letzten Wochenende wieder in das Tor von Hannover 96 zurückgekehrt und wollte nun wieder voll angreifen, auch in der Nationalmannschaft.

Deutschland trauert um Nationaltorhüter Robert Enke

Der 32-jährige Torhüter von Hannover 96 starb am frühen Abend, als er an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde. Nicht nur die Mitglieder seines Vereins, auch der Deutsche Fußball Bund und Fußballfans im ganzen Land trauern um den erfolgreichen Sportler. Der tragische Unfall löste tiefe Fassungslosigkeit aus. Es wird spekuliert, der Keeper hätte sich selbst das Leben genommen. Martin Kind, Präsident von Hannover 96 gab an, Enke sei labil gewesen. Möglicherweise verkraftete er den frühen Tod seiner Tochter nicht verkraftet. Auch sportlich musste Robert Enke in der letzten Zeit wegen einer Erkrankung zurückstecken. Auch an den beiden kommenden Spielen der Nationalmannschaft sollte der Torwart nicht teilnehmen.

Arne Friedrich: Verlässt der Kapitän das sinkende Schiff?

Hertha BSC kommt in dieser Saison einfach nicht aus der Krise: Der Sieg in der Europa League gegen den SC Heerenveen war ein Hoffnungsschimmer, der aber mit der Niederlage gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga direkt wieder ausgelöscht wurde. Mit gerade einmal vier Punkten nach zwölf Spielen scheint der Abstieg für die Berliner kaum noch aufzuhalten zu sein. Gerade die schlechte Lage des Vereins schürt jetzt die Spekulationen über Abgänge im Kader. Angeblich hat der ebenfalls krisengeplagte VfB Stuttgart bereits Interesse an Hertha-Kapitän Arne Friedrich gezeigt.

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