Fabio Capello: Englands ungeliebter Trainer will nicht gehen

Die Leistung der englischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft brachte Coach Fabio Capello zunehmend in die Kritik. Nach dem Ausscheiden aus dem Turnier fordert die Öffentlichkeit nun den Rücktritt oder die Entlassung des Trainers. Doch beides scheint zumindest in naher Zukunft nicht einzutreten.

Fabio Capello selbst erklärte bereits nach dem WM-Aus seiner Mannschaft, seinen Posten nicht freiwillig aufzugeben. Eine Entlassung kann sich der englische Fußball-Verband hingegen kaum leisten. Da eine Ausstiegsklausel noch vor der WM aus dem Vertrag gestrichen wurde, bekäme Capello im Falle seiner Kündigung eine Abfindung in zweistelliger Millionenhöhe.
Der italienische Trainer hatte es während des Turniers nicht geschafft, seine Mannschaft zu motivieren und zu einer Einheit zu formen. Die Leistung großartiger Einzelspieler ließ in der Gruppe sehr zu wünschen übrig. Jetzt werden Forderungen nach einem neuen Coach laut, der zumindest eine Bedingung auf alle Fälle erfüllen muss: Er muss Engländer sein. Als möglicher Nachfolger Capellos haben zumindest die Medien bereits einen ganz bestimmten Kandidaten im Auge. David Beckham, selbst englischer Nationalspieler und derzeit bei Los Angeles Galaxy unter Vertrag, soll der nächste Nationaltrainer werden. Er war bei dieser WM als Teambetreuer mit in Südafrika, da ein Riss der Achillessehne seine Teilnahme als Spieler verhinderte.

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