Wayne Rooney: Er hielt dem Druck nicht stand
Manfred Haubichler - WM-/EM-Experte | Jun 28, 2010 | 0 Kommentare

Nachdem Wayne Rooney es zu Beginn der Weltmeisterschaft zu seinem größten Ziel erklärte, Deutschland aus dem Turnier zu kicken, waren die Befürchtungen groß, er könne seine Drohung im Achtelfinale wahr machen. Denn tatsächlich trafen die beiden Mannschaften in einem weiteren historischen Duell aufeinander.
Gerade für Wayne Rooney ist das Ausscheiden ein herber Schlag. Nicht nur, weil er Deutschland zu seinem persönlichen Erzfeind erklärt hatte, sondern auch, weil eine ganze Nation ihre Hoffnung auf den Stürmer von Manchester United gesetzt hatte. Doch scheinbar war der Druck zu groß, denn während der gesamten WM konnten weder Rooney noch die meisten seiner Teamkollegen mit guter Leistung überzeugen. Selbst die, die in ihren jeweiligen Vereinen zu den besten zählen, enttäuschten gegen die internationalen Gegner.
Zudem kam bei Wayne Rooney wie schon bei der Weltmeisterschaft 2006 das Verletzungspech dazu. Er laboriert noch immer an der Knöchelverletzung, die er sich im Champions League-Spiel gegen den FC Bayern München zuzog. Anstatt ihn im darauffolgenden Spiel zu schonen, trat Rooney erneut gegen die Bayern an und verschlimmerte so die Verletzung. Zumindest hat er durch das Ausscheiden der englischen Nationalmannschaft jetzt genug Gelegenheit, sich vollständig auszukurieren, um dann in der Premier League wieder die Topleistung zu zeigen, die man von ihm kennt.
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