Cristiano Ronaldo: Portugal will seine Gelbe Karte nicht akzeptieren

Mit der Begründung, Schiedsrichter müssten bei der Weltmeisterschaft die besten Spieler schützen, beschwerte sich Weltfußballer Cristiano Ronaldo über die Gelbe Karte, die er im Spiel gegen die Elfenbeinküste erhalten hatte. Daraufhin legte Portugal Einspruch gegen die Schiedsrichterentscheidung ein.

Obwohl es auf dem Feld eine Auseinandersetzung zwischen Cristiano Ronaldo und Gegenspieler Guy Demel gab, die zur Verwarnung beider Spieler führte, sieht der portugiesische Fußballverband keinen Grund für die erteilte Gelbe Karte. Ronaldo sei geschubst und beleidigt worden und habe sich nur der Situation entziehen wollen, so der Verband in der Begründung für den Einspruch.
Es scheint, als hätten die Portugiesen, die gegen den ersten Gruppengegner nur ein 0:0-Unentschieden erzielten, Angst, bald auf ihren besten Spieler verzichten zu müssen, sollte er weitere Verwarnungen kassieren. Cristiano Ronaldos Begründung, Schiedsrichter müssten die besten Spieler schützen anstatt zu verwarnen, wirkt allerdings recht anmaßend. Schließlich gelten die gleichen Regeln und gleiches recht für alle. Portugal trifft am kommenden Montag (13.30 Uhr) auf Gruppengegner Nordkorea.

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