WM 2010: Das Trainerteam hat eine komplizierte Entscheidung getroffen

Nie sei es so schwierig gewesen, eine Auswahl für die Nationalmannschaft zu treffen, so Bundestrainer Joachim Löw bei der Bekanntgabe des vorläufigen WM-Kaders. Doch schließlich musste eine Entscheidung getroffen werden.

Manche Spieler mussten dem Bundestrainer aus gesundheitlichen Gründen selbst eine Absage erteilen, wie etwa Torhüter René Adler, der eigentlich als Nummer eins mit nach Südafrika kommen sollte. Andere hingegen wären gerne mit zur Weltmeisterschaft gekommen, wurden aber vom Coach abgelehnt, wie etwa Kevin Kuranyi oder Torsten Frings. Jetzt steht er also, der vorläufige Kader aus 27 Spielern der deutschen Bundesliga. Die meisten Nationalspieler stellt der FC Bayern München, erneut deutscher Meister und Champions League-Finalist. An der WM teilnehmen darf nach Adlers Ausfall auch Bayern-Keeper Jörg Butt, allerdings wollte Löw sich noch nicht festlegen, ob er auch die Nummer eins vor Manuel Neuer und Tim Wiese werden wird.
Besonders herorgehoben wurde die Leistung der Bayern-Spieler Holger Badstuber und Thomas Müller, die sich trotz ihrer jungen Jahre innerhalb kurzer Zeit zu Stammspielern entwickelten und eine großartige Leistung zeigten. Besonders Müller trug mit vielen Treffern maßgeblich zum Erfolg des FC Bayern München bei. Vier der bisher ausgewählten 27 Spieler werden nicht mit nach Südafrika reisen, denn der endgültige Kader besteht aus 23 Spielern. Dementsprechend werden alle in den folgenden Wochen vollen Einsatz im Trainingslager und bei den Vorbereitungsspielen zeigen.

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