Hamburger SV: Trotz Kritik der Spieler kommt schon wieder ein Neuer

Jedes Jahr ein neuer Trainer und damit eine neue Spielphilosophie – diese Handlungsweise der Hamburger Vereinsführung stieß bei den Spielern des Klubs auf Kritik, die in der vergangenen Woche auch öffentlich geäußert wurde. Dennoch muss sich die Mannschaft auch in der nächsten Saison erneut auf einen neuen Mann an der Spitze des Trainerstabs einstellen.

Zwei Spieltage vor Saisonschluss trennte sich der Hamburger SV heute Morgen von Bruno Labbadia. “Das Thema Labbadia” sei durch, so die Verantwortlichen. Nicht einmal ein Jahr konnte sich der 44-Jährige beim HSV behapten. Er habe die Spieler nicht mehr erreicht, was in der nachlassenden Leistung der Rückrunde dieser Saiso deutlich wurde. Die 1:5-Niederlage gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Sonntag bedeutete schließlich das endgültige Aus für Bruno Labbadia als Trainer des HSV.
Zwar schaffte das Team in dieser Saison bereits den Einzug ins Halbfinale der Europa League, die nächste Qualifikation für das Turnier ist aber nach den Niederlagen der letzten Spiele kaum mehr zu schaffen. Aus diesem Grund entschied sich der Verein, den Erfolg der Mannschaft in neue Hände zu legen. Für den Rest der Saison wird Co-Trainer Ricardo Moniz das Team übernehmen, der bereits das heutige Training leitete.

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