FIFA: Bayern-Präsident rückt Deutschland in schlechtes Licht
Die Kritik von FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß an der WM-Austragung in Südafrika stieß bei der FIFA auf harsche Kritik. Hoeneß bemängelte die Entscheidung, die Weltmeisterschaft trotz des hohen Sicherheitsrisikos in Südafrika auszutragen. Darum werde er selbst der Veranstaltung nicht vor Ort beiwohnen. Sowohl sein Vorgänger Franz Beckenbauer als auch die FIFA konterten Hoeneß’ Aussage. Schließlich sei hundertprozentige Sicherheit bei Massenveranstaltungen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft in keinem Land gewährleistet.
Zudem werfe Hoeneß’ Kritik ein schlechtes Licht auf Deutschland als Fußballnation. Es müsse klargestellt werden, dass Südafrika nicht “das Ende der Welt” sei, wie es die Kritik darstelle. Auch Franz Beckenbauer ist sicher, dass das Land für die WM inzwischen gewappnet ist. Inzwischen wurden bereits zwei Millionen Tickets für die Weltmeisterschaft verkauft. Vor allem unter den Bewohnern des Austragungslandes ist die Nachfrage groß, während sich das Interesse deutscher Fußball-Fans noch immer in Grenzen hält. Auffallend dabei ist vor allem, dass gerade die Spiele mit deutscher Beteiligung auf eine besonders geringe Nachfrage unter den deutschen Besuchern der WM stoßen. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Deutschland nicht als Favorit auf den Titel ins Rennen geht. Bevor der Weltmeister gekürt wird, zählt erst die Deutsche Meisterschaft!
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