WM 2010: Handspiel-Sünder bleibt ungestraft
Nur durch das Handspiel von Thierry Henry schaffte die französische Nationalmannschaft in letzter Minute das Tor, das Frankreich zur Weltmeisterschaft brachte. Für die Iren, die so hart für ihren WM-Traum gekämpft hatten, war es eine bittere Enttäuschung, dass weder das Handspiel vom Schiedsrichter erkannt wurde, noch das Spiel wiederholt werden durfte. Mehrere Anträge der Iren bei der FIFA wurden abgelehnt. Jetzt scheint der Fall endgültig abgeschlossen: Die FIFA kam zu dem Urteil, dass der Verstoß Thierry Henrys vollkommen ungestraft bleibt.
Zuvor war eine mögliche Sperre für den Spieler erwägt worden. Doch sein Handspiel wurde nicht als schweres Vergehen anerkannt und bleibt somit ohne Folgen für den Spieler. Dabei hatte Henry im Nachhinein sogar eingestanden, den Ball mit der Hand gespielt zu haben. Fernsehbilder hatten das zuvor bereits bewiesen. Doch der Schiedsrichter hat den Verstoß damals nicht gesehen und somit entschied die FIFA, dass die Schiedsrichterentscheidung während des Spiels endgültig sei. Für die Iren ist das großes Pech, denn hätte Frankreich nicht dieses eine Tor noch bekommen, würde Irland im Sommer nach Südafrika fahren und um den Weltmeistertitel kämpfen. Bis zur WM gibt’s noch jede Menge Bundesliga!
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