Archiv für Dezember 17th, 2009

Jürgen Klinsmann: Positive Entwicklungen sind wichtiger als kurzfristige Erfolgserlebnisse

Seine Erfahrung als Trainer beim Bundesligisten FC Bayern München wird Jürgen Klinsmann mitnehmen, wenn er mit seiner Familie bald zurück nach Amerika geht. Bei dem Verein lief es zum Schluss nicht gut für ihn: Als der Erfolg mit der Mannschaft ausblieb, musste Klinsmann noch vor Saisonende seinen Trainerposten räumen. Dabei war es nie sein Ziel, jedes Spiel zu gewinnen. Er konzentrierte sich auf jeden einzelnen Spieler, wollte eine positive Leistungsentwicklung für sein komplettes Team erreichen. Doch die Vereinsführung verlangte vor allem eines: Siege und den ersten Platz der Tabelle. Auch rückblickend ist Jürgen Klinsmann sicher, dass sein Konzept noch gefruchtet hätte. Auch in der Bundesliga gebe es inzwischen Vereine, die mehr auf eine gute Entwicklung als auf kurzfristige Erfolgserlebnisse hinarbeiten.

VfB Stuttgart: Fünf Millionen für neuen Verteidiger?

Der Brasilianer Réver möchte gern in Europa spielen und war auf dem besten Wege zu Lazio Rom. Doch da die Italiener die Ablösesumme von 5 Millionen Euro nicht zahlen können, stehen die Chancen gut, dass der Innenverteidiger bald auf deutschem Rasen spielen wird. Unter anderem hat der VfB Stuttgart sein Interesse an dem Spieler bekundet. Obwohl sich der Verein in der Champions League behaupten konnte und den Einzug ins Achtelfinale schaffte, läuft es in der Bundesliga alles andere als erfolgreich. Die Stuttgarter rutschten zwischenzeitlich schon auf den vorletzten Tabellenplatz ab, schafften es jetzt hoch auf Rang 15. Doch der Abstieg ist immer noch drohend nah.

Armin Veh: Er wartet schon auf seine Entlassung

Der sportliche Erfolg des VfL Wolfsburg bleibt aus und schon steht der Job des Trainers auf der Kippe. Von den Fans im Stadion wurde bereits mehrfach lautstark die Entlassung von Armin Veh gefordert, jetzt bekommt er nicht einmal mehr die Rückendeckung der Vereinsführung. Veh selbst weiß, dass er als Coach den Kopf hinhalten muss, wenn die Mannschaft nicht die erwartete Leistung bringt. Schwer wog das Ausscheiden aus der Champions League, wodurch dem VfL Wolfsburg eine hohe Prämie entging. Doch noch immer ist die Teilnahme in der Königsklasse das oberste Ziel – nicht nur für den Verein, sondern vor allem auch für dessen Hauptsponsor VW.

Hertha BSC: Sie wollen den Bayern den Sieg schwer machen

Nach dem gelungenen Einzug in die Zwischenrunde der Europa League blickt Hertha BSC jetzt auf das letzte Spiel der Bundesliga-Hinrunde. Gegner ist der FC Bayern München, der nach dem schlechten Start in dieser Saison zuletzt zwei überragende Siege verbuchen konnte. Doch die Berliner nehmen die Euphorie über den Europa League-Sieg mit in das Spiel und sind hochmotiviert. Die Mannschaft will es den Bayern möglichst schwer machen, gegen sie zu bestehen. Das ist zumindest das erklärte Ziel von Hertha-Stürmer Raffael. Die Berliner haben es in dieser Saison recht schwer und scheinen den letzten Tabellenplatz für sich gepachtet zu haben. Doch schon das 2:2-Unentschieden gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen machte deutlich, dass es zu früh wäre, den Verein bereits abzuschreiben.

Bundesliga: Japanische Spieler auf dem Vormarsch

Gleich zwei japanische Nationalspieler weckten das Interesse zwei deutscher Vereine: FC Schalke 04-Coach Felix Magath ist an Abwehrspieler Atsuto Uchida dran, der momentan beim amtierenden japanischen Meister Kashima Antlers spielt. Rund drei Millionen Euro Ablöse müsste Schalke für den 21-jährigen zahlen, sollte er schon in der Winterpause wechseln. Uchida könnte den Brasilianer Rafinha auf dessen Position ersetzen. Denn nicht nur der FC Bayern München, sondern auch italienische Klubs und Real Madrid sollen um den Verteidiger werben. Deshalb sucht Felix Magath bereits nach Ersatz, sollte Rafinha Schalke tatsächlich verlassen. Rein finaziell würde sich ein Verkauf des 24-Jährigen durchaus lohnen.