Luca Toni: Bleibt er ein Ladenhüter bei den Bayern?

Wenn es nach Bayern-Trainer Louis van Gaal geht, hätte Luca Toni schon längst seine Koffer packen und den Verein verlassen können. Mit seinem Verhalten habe er sich selbst aus dem Klub gekickt. Auch Luca Toni selbst will nichts lieber als so bald wie möglich zurück nach Italien. Doch obwohl ein Wechsel bereits in der Winterpause angestrebt wird, gibt es immer noch keine konkreten Angebote italienischer Vereine. Toni favorisiert den AS Rom. Doch weder von dort noch von Inter Mailand liegt Tonis Manager bisher ein Angebot vor. Vielleicht ist der Stürmer in seiner Heimat doch nicht mehr so beliebt wie er gerne glauben will. Angesichts der mangelnden Nachfrage erscheint eine Überlegung Karl-Heinz Rummenigges ganz plausibel.

Der Bayern-Vorstand schlägt vor, Toni gratis an einen anderen Verein auszuleihen. Wenn der Spieler nicht in München bleiben, aber auch niemand die Ablöse für ihn zahlen möchte, wäre ein Leihgeschäft für alle die sinnvollste Lösung. Dann muss sich Luca Toni nicht mehr darüber ärgern, dass er beim FC Bayern nur noch auf der Bank oder gar der Tribüne Platz nehmen darf, und ein anderer Klub könnte sich über kostenlose Verstärkung freuen. Laut Rummenigge sei im Fall Luca Toni zumindest noch alles offen. Bei den letzten beiden Spielen von Bayern München vor der Winterpause wird der Italiener jedenfalls nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Klub spielt noch gegen den VfL Bochum (12.12.) und Hertha BSC (19.12.). Jetzt schon auf die Rückrunde der Bundesliga freuen!

Eine unendliche Geschichte: Luca Toni und der FC Bayern München.

Sports News - February 09, 2009

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