VfB Stuttgart: Trainerentlassung war keine “Diktatur der Straße”

Für den VfB Stuttgart gab es nach der langen Sieglosserie und den Fanausschreitungen am Samstag sah die Vereinführung keine andere Möglichkeit, als Trainer Markus Babbel zu entlassen. Zwar brachten die Spieler nicht die erwartete Leistung, doch da man nicht die gesamte Mannschaft auswechseln konnte, musste eben der Coach dran glauben. Auch Babbel selbst sah nach Auskunft des Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt keinen anderen Weg, die Öffentlichkeit zu beruhigen. Obwohl dem Trainerwechsel massive Fanproteste gegen den VfB Stuttgart vorausgingen, wäre die Entscheidung keine “Diktatur der Straße” gewesen, so Hundt.
Allerdings hätte Markus Babbel als Sündenbock herhalten und seinen Posten räumen müssen. Für den gesamten Verein sei die Situation am Samstag erschreckend gewesen. Die Spieler mussten sich von den aggressiven Fans sogar Morddrohungen anhören. Jetzt steht dem Klub eine intensive Aussprache über die aktuelle Lage bevor. Doch zuerst muss der neue Trainer Christian Gross mit seinem Team eine harte Bewährungsprobe bestehen: In der Champions League geht es am Mittwoch gegen Unirea Urziceni um den Einzug ins Achtelfinale. Jetzt Bundesliga für Zuhause sichern!

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