Felix Magath: Jetzt bekommt sein Verein richtig Ärger

Über die spielerische Leistung seiner Mannschaft kann sich Schalke-Trainer Felix Magath nicht beschweren: Nach zwölf Spieltagen liegt der FC Schalke 04 auf Rang vier der Tabelle und träumt bereits vom Meistertitel. Nur vier Punkte trennen das Team von der Tabellenspitze, den Erzrivalen FC Bayern München hat Felix Magath mit seiner Mannschaft längst überholt. Doch den Verein plagen große finazielle Probleme: Ein Schuldenberg von mehr als 130 Millionen Euro muss abgebaut werden, Schalke muss ein Nachlizensierungsverfahren durchlaufen. Jetzt ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft im Fall FC Schalke 04.

Gegen den Vereinspräsidenten Josef Schnusenberg und den Finanzvorstand Peter Peters wurde Medienberichten zufolge der Vorwurf der Insolvenzverschleppung erhoben. Erst kürzlich gab Peters bekannt, dass dem Verein keine Pleite-Gefahr drohe, da sowohl diese als auch die kommenden Bundesliga-Saisons finanziell gesichert seinen. Dennoch muss der Klub Geld auftreiben. Deshalb werden auch einige Spieler den Verein verlassen müssen. Der Abschied des Stürmers Kevin Kuranyi ist so gut wie sicher, ein Verkauf des begehrten Schalke-Torwarts Manuel Neuer wird nicht mehr rigoros ausgeschlossen. So gut die Mannschaft auch spielt, die finanzielle Misere des Vereins hinterlässt doch einen faden Beigeschmack. Erreicht der FC Schalke 04 die Tabellenspitze? Sei live im TV dabei!

Droht dem FC Schalke 04 das Aus durch die Misswirtschaft des Vorstands? Wie kann der Verein aus der Misere kommen? >>Sagt Eure Meinung im Täglich Fußball-Forum!

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Kommentare (1)

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  1. gelangweilter SchalkerNo Gravatar sagt:

    Gäääähhhn!

    Neid und Missgunst in Bezug auf Schalke ist bekanntlich sehr groß bei vielen, deshalb wundert es mich schon und ich bin als Schalker auch etwas enttäuscht, dass sich – wenn man den Meldungen glauben darf – nur ein einziger Querulant und Schalke-Hasser (“euer Hass und eure Missgunst macht uns so stolz!”) gefunden hat um in der jetzigen Zeit eine solche Nonsense-Strafanzeige zu erstatten.

    Dass die Medien (inbes. die bekannten Journalisten der dpa und des sid) versuchen mit so einer querulatorischen Strafanzeige Schlagzeilen und Stimmung zu machen ist man ja schon gewohnt und lässt einen als Schalker nur noch müde lächeln.

    Schlimm ist allerdings auch wie sich die Justiz in dem Falle verhält: Noch bevor die Beschuldigten von so einer querulatorischen Strafanzeige erfahren wird die Presse davon informiert: Das ist eines Rechtsstaates nicht würdig und man bekommt als Bürger den Eindruck, dass einzelne Protagonisten in Justitz und Presse einen ganz miesen Doppelpass spielen um die eigene Karriere zu befördern und zu Lasten der Rechtssaatlichkeit und auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Man muss sich vor diesem Hintergrund nicht mehr wundern, wenn schwerste Straftäter (z.B. auch Kinderschänder) aus der U-Haft entlassen werden müssen, weil die Justiz zu lange braucht um gegen sie einen Prozess durchzuführen und die Justiz immer mehr an Vertrauen der Bürger und Glaubwürdigkeit verliert.

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