VfL Bochum: Heiko Herrlich will Trainer werden, darf aber noch nicht
Eigentlich sollte gestern der Name des neuen Bochumer Trainers öffentlich bekannt gegeben werden. Zwar kam an die Öffentlichkeit, dass U19-Nationaltrainer Heiko Herrlich der Nachfolger des im September entlassenen Marcel Koller werden soll. Der VfL bestätigte auch das Interesse an dem 37-Jährigen. Allerdings ist Herrlich noch bis zum Sommer vertraglich gebunden, weshalb jetzt der Deutsche Fußball Bund entscheiden muss, ob der ehemalige Profi-Spieler bereits jetzt in Bochum als Trainer arbeiten darf. Zu einer Kontaktaufnahme zwischen dem VfL und dem DFB-Generalsekretär kam es bereits.
Ganz so leicht ist der DFB allerdings nicht zu überzeugen: Ein geplanter Wechsel von Heiko Herrlich zum 1. FC Kaiserslautern im vergangenen Sommer wurde nicht genehmigt. Jetzt liegt es an DFB-Präsident Theo Zwanziger, eine Entscheidung im Fall Herrlich zu treffen. Eine Alternative für den Posten des Trainers nannte der VfL Bochum nicht. Interimstrainer Frank Heinemann, der die Mannschaft derzeit betreut, hat allerdings nur geringe Chancen, auf dem Posten des Cheftrainers zu bleiben. Sobald ein neuer Trainer gefunden ist, wird er wieder seine Stelle als Co-Trainer wahrnehmen.
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