Archiv für Oktober 23rd, 2009

Borussia Mönchengladbach will den Sieg im rheinischen Derby

Mit einer Großaktion will sich Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude vor Ausschreitungen beim rheinischen Derby schützen. Wenn Borussia Mönchengladbach am Samstag auf den 1.FC Köln trifft, gilt von neun Uhr morgens ein striktes Alkoholverbot im kompletten Stadionumfeld. Tausend Polizisten sollen dafür sorgen, dass das Verbot eingehalten wird. Dennoch hoffen die Gladbacher auf die rege Unterstützung ihrer Fans. Die hat die Mannschaft dringend nötig. Für die Gladbacher ist das Derby ein sehr wichtiges Spiel, denn sie kämpfen gegen den Abstieg. Momentan liegt die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck auf dem vorletzten Platz der Tabelle.

Hertha BSC-Trainer Friedhelm Funkel: “Wir müssen weiter kämpfen”

Hertha-Kapitän arne Friedrich gibt es offen zu: Die Berliner haben in den letzten Wochen mehr als schwach gespielt. Aber trotz der erneuten Niederlage im Europa-League-Spiel gegen den SC Heerenveen sieht er die Mannschaft auf dem richtigen Weg. Auch Friedhelm Funkel, der den fristlos entlassenen Lucien Favre als Trainer ersetzt, weiß, dass die Mannschaft noch hart kämpfen muss. Er hofft auf das “Quentchen Glück”, das im Spiel bisher gefehlt habe. Aber Glück allein macht keine Sieger. Funkel musste vier verletzte Spieler ersetzen, auch der angeschlagene Jaroslav Drobny konnte wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht im Tor stehen.

Kampf um Franck Ribéry: Auch der FC Barcelona will ihn haben

Obwohl er seit Monaten verletzt ist, kämpfen die großen internationalen Verein um Spitzenspieler Franck Ribéry. Schon lange versucht Reals Madrid, den Spieler von seinem derzeitigen Verein, dem FC Bayern München, abzuwerben. Doch die wollen den Spieler bisher um jeden Preis halten. Jetzt berichten spanische Medien, dass auch der FC Barcelona mit einem Angebot an die Bayern herantreten will. Aber nicht nur die Spanier gehen in Konkurrenz um den 26-jährigen Franzosen, auch Manchester City hat Interesse an dem Mittelfeldspieler. Dem FC Bayern stehen also spätestens im Sommer harte verhandlungen bevor.

Nach Grafite-Ausraster: VfL-Wolfsburg-Stürmer muss in Zwangsurlaub gehen

VfL Wolfsburg-Spieler Grafité hat nach seiner Tätlichkeit bei Champions League-Spiel gegen Besiktas Istanbul Zwangsurlaub von Trainer Armin Veh verordnet bekommen. Aus Frust über den Verlauf des Spiels ohrfeigte Grafité den gegnerischen Spieler Ibrahim Kas und flog nach einer Roten Karte in der 74. Minute vom Platz. Jetzt darf er eine Woche nicht am Training teilnehmen. Coach Armin Veh erhofft sich von dieser Maßnahme, dass der 30-jährige Spieler so den Kopf frei bekommt und den Druck, unter dem er seit Wochen steht, ablassen kann. Grafité selbst wird nicht allzu böse über den Zwangsurlaub sein: Er flog bereits in seine Heimat Brasilien.

Torschütze Marcus Berg: “Wir haben die besseren Fans”

Gestern Abend konnte er sich endlich beweisen: Marcus Berg führte den Hamburger SV gestern Abend im Europa League-Spiel gegen Celtic Glasgow mit seinem Tor zum Sieg. In der 69. Minute versenkte der 23-jährige Schwede nach gelungenem Zuspiel von Zé Roberto den Ball im gegnerischen Tor. Die Führung der Hamburger schien die Schotten aus dem Konzept zu bringen, weshalb der HSV die Führung behaupten konnte und schließlich siegreich vom Platz ging. Marcus Berg konnte gestern einmal mehr zeigen, dass der HSV auch ohne die langzeitverletzten Stürmer Paolo Guerrero und Mladen Petric eine Top-Mannschaft ist.

VfL Wolfsburg will Edin Dzeko im Winter verkaufen?

Er steht als einer von nur zwei Spielern auf der Nominiertenliste zu Europas Fußballer des Jahres und spielt damit in einer Liga mit Cristiano Ronaldo oder Franck Ribéry. Jetzt erwägt der VfL Wolfsburg, Edin Dzeko bereits im Winter zu verkaufen. Internationale Top-Klubs wie der AC Mailand oder Juventus Turin werben um den jungen Stürmer. Zwar wäre der Verlust des 23-Jährigen aus sportlicher Sicht sehr schmerzhaft für den VfL, doch in diesem Fall könnte Geld die entscheidende Rolle spielen. Jetzt könnten die Wolfsburger eine zweistellige Millionensumme für den Spieler aushandeln, von mehr als 45 Millionen ist bereits die Rede.

Anatoliy Tymoshchuk Wechsel: Russland will den Bayern-Spieler im Winter zurück

Für elf Millionen gaben sie ihn her, jetzt will der russische Klub Zenit St. Petersburg seinen ehemaligen Spieler Anatoliy Tymoshchuk zurück. Bereits im Winter soll der Ukrainer wechseln. Beim FC Bayern München, wo der 30-Jährige erst seit Sommer dieses Jahres spielt, brachte er nicht die erwartete Leistung. Zwar wurde er durchaus eingesetzt, fiel aber im Team nicht besonders auf. Bei Zenit hingegen schaffte er es sogar bis zum Mannschaftskapitän. Deshalb spricht aus Bayern-Sicht nichts dagegen, den Spieler wieder zurück zu geben. Einziges Manko: Der FC Bayern kann wohl nicht auf die gleiche Ablösesumme hoffen, für die Tymoshchuk damals eingekauft wurde.