Lucien Favre: Die Uhr bei Hertha BSC tickt

Es war die Schande von Berlin gegen den Aufsteiger Freiburg mit 0:4 zu verlieren und die Hertha enttäusche maßlos. Der Schuldige war wie immer, wenn es nicht läuft schnell gefunden. Trainer Lucien Favre musste sich ganz schon etwas anhören. In den vergangenen Jahren träumten die Berliner von der Meisterschaft und nun legten sie den schlechtesten Saisonstart nach 12 Jahren hin. Eine absolute Katastrophe wenn man die Ziele und Vorstellungen der Hauptstädter bedenkt. Trainer Favre nimmt die Schuld auf sich und sagt: “Wir sind alle Schuld, die Mannschaft aber auch ich.” Der Vorstand der Hertha hält noch zum Trainer und will in Ruhe weiter arbeiten wie bisher, doch wie lange ist in Berlin noch Ruhe?

Die Gemüter schlagen hier schon mal schneller hoch als sonst und auch der Druck von Stadtkonkurrent Union Berlin wächst. Die Bundesliga Zweitligisten spielen frech auf und sind aktuell auf Aufstiegskurs. Für die Hertha eine doppelte Ohrfeige, denn sie wollen in Berlin die absolute Nr. 1 sein. Am Mittwoch wird man im Pokal sehen, wo die Reise hingeht. Die Hertha muss hier gegen den Zweitligisten 1860 München antreten und kann sich hier selbst aus der Krise schießen. Sollte dies nicht gelingen, wird die Luft für Trainer Lucien Favre immer dünner. Bleibt der Erfolg aus sucht man immer einen Verantwortlichen, dass in der Regel immer der Trainer ist, obwohl Favre sicherlich nicht viel für die klammen Kassen der Hertha kann. Somit konnte er das Team auch nicht richtig verstärken und die Abgänge adäquat ersetzen.

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